Verwaltungen und Archive verwalten oft Bestände von mehreren hunderttausend Seiten: handschriftliche Register, historische Akten, Bescheide oder Bestandspläne aus dem Bauwesen. Diese Bestände digital und durchsuchbar zu erschließen, ist mit rein manueller Arbeit kaum in vertretbarer Zeit zu leisten, verlangt aber zugleich eine Genauigkeit, die eine automatische Erkennung allein nicht immer liefert.
Was zu den Beständen zählt
Zu den Beständen, die Hardani erschließt, zählen handschriftliche Register und Akten aus Verwaltungen, Bescheide aus vergangenen Jahrzehnten und Bestandspläne aus dem Bauwesen, die häufig als Ausgangspunkt für eine Nachrechnung oder eine Dokumentation benötigt werden. Die Bandbreite reicht von sauber lesbaren Formularen bis zu Handschriften, die nur mit Erfahrung und Kontextwissen zu entziffern sind.
Erkennung mit Grenzen
Handschrift lässt sich nicht mit derselben Zuverlässigkeit lesen wie gedruckter Text. Für die Erkennung gilt deshalb dieselbe Regel wie bei gedruckten Belegen: lieber null als geraten. Ein Zeichen oder Wort, das nicht eindeutig zu entziffern ist, wird als unsicher markiert, statt durch eine plausible Vermutung ersetzt zu werden. Bei einem Bestand von mehreren hunderttausend Seiten entscheidet diese Zurückhaltung darüber, ob das Ergebnis am Ende vertrauenswürdig ist oder nur vollständig aussieht.
Die Prüfschleife durch Fachleute
Unsicher markierte Stellen gehen in eine Prüfschleife, die von Fachleuten bearbeitet wird, nicht von der Software allein. Diese Schleife konzentriert die menschliche Arbeitszeit genau dort, wo sie gebraucht wird: auf die schwierigen Stellen, statt gleichmäßig auf den gesamten Bestand verteilt. Für Register, Akten oder Bestandspläne bedeutet das einen Bearbeitungsweg, der Tempo und Kontrolle miteinander verbindet, anstatt eines gegen das andere zu tauschen.
Abrechnung für große Bestände
Die Erschließung größerer Bestände rechnet Hardani nach Tagessatz oder als Festpreis mit einer zuvor definierten Abnahme ab. Welches Modell passt, hängt vom Bestand ab: Einem klar umrissenen Archivbestand mit bekanntem Umfang liegt ein Festpreis näher, einem fortlaufenden Posteingang mit schwankendem Volumen eher eine Abrechnung nach Tagessatz.
Weitere Informationen zur Erschließung von Handschrift und Archivbeständen stehen unter german-ocr.de.