Für Unternehmen, die mit vertraulichen Belegen, Mandantendaten oder Bauunterlagen arbeiten, ist die Frage, wo eine KI-Anwendung läuft, keine technische Nebensache. Hardani bietet für mehrere Produkte den Betrieb auf Hardware des Kunden als Normalfall an, nicht als Sonderoption.
Was „im eigenen Haus“ bedeutet
Belegant läuft im eigenen Haus des Treuhänders; die verarbeiteten Belege und Mandantendaten verlassen den Betrieb nicht. German-OCR lässt sich ebenfalls auf Kundenhardware betreiben, alternativ gehostet in Deutschland, wenn ein Unternehmen keinen eigenen Betrieb für die Software vorhalten möchte. Auch die offenen Mankei-Modelle sind für den lokalen Betrieb ausgelegt: Mankei-1B-Chat für den Betrieb auf CPU, Mankei-Boarisch zusätzlich über Ollama. In allen Fällen verbleiben die verarbeiteten Daten in der Infrastruktur, die das Unternehmen selbst kontrolliert.
Der Weg zur Übergabe
Ein Betrieb auf eigener Hardware beginnt mit einer Spezifikation: Welches Dokumentenvolumen fällt an, welche Systeme müssen angebunden werden, welche Verfügbarkeit wird erwartet. Darauf folgt die Installation auf der vorgesehenen Hardware des Kunden und eine dokumentierte Übergabe, bei der Betrieb, Wartung und Ansprechpartner für den laufenden Einsatz festgelegt werden. Dieser Ablauf ist bewusst nüchtern gehalten: Er endet nicht mit einer Präsentation, sondern mit einer lauffähigen, übergebenen Installation.
Wo das in der Praxis greift
In der Bauwirtschaft betrifft das etwa Bautagesberichte, Eingangsrechnungen, Lieferscheine oder Bestandspläne, die häufig im Unternehmen selbst verbleiben sollen. In Verwaltung und Archiven geht es um handschriftliche Register, Bescheide und Akten, in der Sozialwirtschaft um Rechnungen und Bescheide in SAP-Umgebungen mit zentralem Rechnungseingang über mehrere Gesellschaften. Treuhand- und Finanzbetriebe verarbeiten Belege und E-Rechnungen, bei denen die Zuordnung zu einzelnen Mandanten eine besondere Rolle spielt. In all diesen Feldern ist der Betrieb im eigenen Haus weniger eine Präferenz als eine Voraussetzung für den Einsatz.
Gehostet, wenn eigener Betrieb nicht passt
Nicht jedes Unternehmen will oder kann eine Anwendung selbst betreiben. Für diesen Fall steht mit German-OCR auch ein Hosting in Deutschland zur Verfügung, bei gleicher Erkennungslogik und vergleichbaren Anbindungen an SAP, RIB oder ein Dokumentensystem. Die Entscheidung zwischen eigenem Betrieb und Hosting ist damit eine Frage der Organisation, nicht der Funktionalität.
Details zum Betrieb auf eigener Hardware stehen unter german-ocr.de und belegant.ch.